Mittwoch, November 11, 2009

In Duisburg und Essen protestieren Studenten gegen Studienebühren...

...und besetzen zu diesem Zweck die größten Hörsäle. Was sie dafür ernten, ist allgemeines Desinteresse und der Zorn ihrer Kommilitonen. Mag sein, dass die Durchführung der Aktion zu wünschen übrig lässt. Aber es kann doch nicht ernsthaft sein, dass die meisten Studenten in Deutschland mittlerweile tatsächlich meinen, Studiengebühren seien notwendig oder sogar angemessen. Kommt schon Leute, die Anzugträger, die die Frechheit besitzen, in eure Taschen zu langen und euer Studium zu behindern, in dem sie euch zwingen, nebebei erst noch die Gebühren zu erwirtschaften, konnten so lange studieren, wie sie lustig waren. Und das für umsonst. Bildung ist ein Grundrecht. Für jeden. Nicht nur den, der es sich leisten kann.
Erschreckend, wenn euch das nicht auf die Palme bringt. Mehr dazu hier bei den Ruhrbaronen...

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Alien Autopsy...

Jäger gegen Killerspiele...

Sie sind ja so engagiert, unsere Waidmänner. Und sie sind natürlich auch strikt gegen die "unsinnigen Killerspiele". Ihre Jagdwaffen dagegen seien ein unverzichtbares Werkzeug zur Regulierung der Wildbestände. Ach gäbe es sowas doch auch, um die Idiotenbestände zu regulieren.
Nein, ich nehme Jägern nicht ab, wenn sie behaupten, Hege und Pflege lägen in ihrem Interesse. Jagen gehen, das ist sozial etwa vergleichbar mit der Mitgliedschaft in einer schlagenden Verbindung. Man ist dabei, um zu gewissen Kreisen zu gehören. Jagden bieten sich ja auch hervorragend zur Geschäftsanbahnung an. Gesoffen wird natürlich auch und unter Umständen muss man mit sechs Mann gleichzeitig auf einen Hasen schießen und den dann doch noch mangels Treffsicherheit bei lebendigem Leib vom Jagdhund zerfleischen lassen. Danke auch noch mal für die Katze, die ihr, als ich etwa fünf Jahre alt war, vor meinen Augen abgeknallt habt. Ehrlich, ist nicht schlimm. Ich hatte sie ja nur fünf Minuten vorher noch gestreichelt. Ja. liebe Waidmänner, wer so handelt, der ist auch engagiert, der kümmert sich um soziale Belange, der geht und pflegt die Gesellschaft. Und der weiß natürlich auch, was zu tun ist, wenn es um Killerspiele geht: Verbieten. Ich dagegen finde, verbietet die schrägen Vögel, die gern in albernen grünen Klamotten durch den Wald streichen und ihren Tötungstrieb auf kleine Bambies herunter sublimieren, anscheinend getreu dem Motto: Naturschutz muss zwischen die Augen treffen.
Persönlich bevorzuge ich da eher die Gesellschaft von Killernspielern. Ich bin ohnehin mit vielen von ihnen befreundet und die meisten haben nicht das geringste Interesse an realen Waffen. Mag das, dass das Killerspiel ihr ganz persönlicher Sandsack zum Frustabbau ist, aber selbst das bezweifele ich.
Eines steht jedoch fest: Ein Waffenarsenal gehöt nicht in in einen privaten Haushalt, erst recht nicht in einen, dessen Hausherr seine Wände mit skelletierten Tieren verziert. Für mich grenzt sowas an Nekrophilie. Wenn du was hegen willst, Waidmann, kümmer dich um deine Familie, deine Angestellten, besuch die Oma im Altenheim und mach einen Ausflug mit ihr oder sammel im Wald Müll ein. Da liegt der eine oder andere Kühlschrank um. Stell den Fuß in Drachentöterpose drauf, lass dich dabei fotografieren und häng dir das Gefrierfach später zuhause an die Wand. Alles nicht so krank wie die Ballerei auf irgendwas das lebt.Und vergiss nicht,den Rest vom Kühlschrank nachher auf die Deponie zu bringen.
Burks zitiert einen Artikel aus der Pforzheimer Zeitung über Jäger gegen Killerspiele. Ich denke, meine Meinung dazu, konnte man gerade irgendwie zwischen den Zeilen lesen.

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Danke für den Magenkrampf...

...er versüsst mir den Abend wirklich und lenkt mich auf amüsante Art von dieser gräßlichen Erkältung ab. Immerhin habe ich es geschafft, noch einiges für die anstehende Lesung vorzubereiten. Jetzt ist die Energiezelle leer. Ich hau mich hin...

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Das ist es, was ich mir am Morgen jedes Wochentages sage:

Montag, November 09, 2009

Die Matrix als Stummfilm...


Die russische Comedy-Truppe "Big Difference" hat diese Stummfilmversion von "Matrix" in Szene gesetzt. Da wird aus Cyberpunk Steampunk.
(via Neatorama.com)

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Sonntag, November 08, 2009

"Interaction" - Interaktive Kunst auf Caerleon Island

Ja, das Caerleon Projekt ist nach wie vor hochaktiv. Im nächsten Jahr steht eine Realausstellung in Boston an und auch ein Buch soll erscheinen. Momentan kann man sich auf Caerleon die Ausstellung Interaction anschauen. Eine Art interaktive Geschichte, die den Betrachter ins Geschehen hinein ziehen soll. Darunter auch ein Gebäude, in dem man einen Suchbefehl eingeben kann und entsprechende flickr Bilder auf den Wänden erscheinen. Natürlich habe ich Kueperpunk eingegeben. Hier kann man sich das ganze selbst anschauen.












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Ach ja, Kinder...

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Das berühmte Lee Harvey Oswald Bild ist echt....





















Über Jahrzehnte haben Verschwörungstheoretiker die Echtheits eines Bildes angezweifelt, das Lee Harvey Oswald, den Mörder von John F. Kennedy mit einem Gewehr und einer marxistischen Zeitung zeigt. Experten für digitale Forensik am Dartmotuh College haben nun ein 3D Modell von Oswalds Kopf entworfen. Anhänger der Theorie, er sei nicht der wahre Täter gewesen, hatten behauptet, die Ausleuchtung von Oswalds Kopf passe nicht zu den Lichtquellen. Mit ihrem 3d Modell wollen die Forsensiker nun das Gegenteil bewiesen. haben Sie halten die Aufnahme deshalb für authentisch. Das allein wird die Zweifel an der offiziellen Version der damaligen Ereignisse aber wohl kaum endgültig ausräumen können.
Mehr Infos hier auf io9.com...

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Der alte Riese...





































Ausbeute meines frühmorgendlichen Fotoausfluges heute um 6.30 Uhr...

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Waldimpressionen...





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Notiz an mich: Keine Talkshows am morgen gucken...

...denn irgendein Talkmaster könnte auf die Idee kommen, einen Jungmillionär einzuladen. Und der Anblick von Jungmillionären schlägt mir irgendwie auf die Laune. Obwohl es da natürlich schon eine Gelegenheit gäbe, zu der ich einen Jungmillionär sehen möchte: Beim Blick in den Spiegel.
Übrigens: Was nun den Sozialneid angeht, da sehe ich es ähnlich, wie Matthias Beltz es einmal über die Boshaftigkeit formulierte: "Ich weiß, ich bin boshaft. Aber wenn man`s weiß und wenn man dazu steht, dann machts auch Spaß!"

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Kritik zum heutigen Sonnenaufgang...

Nicht, dass er sich verspätet hätte. Nein, dieser Sonnenaufgang hielt sich exakt an den Spielplan und die Natur ließ es sich auch nicht nehmen, den Vorhang weit aufzuziehen, um uns ihre heutige Inszenierung darzubieten. Doch sie hätte sich die Mühe sparen können. Was sich dem Auge bot ,war trotz klaren Himmels nur blaß, farblos, trist und ohne Höhepunkte. Ein Sonnenaufgang, wie man ihn überhaupt nicht wahrnehmen würde, wäre man nicht eigens für ihn schon um 6.15 Uhr aufgestanden. Wo blieben die grandiosen Farbnuancen der Vorstellung vom vorletzten Samstag? Wo das tiefe Rot, das sich in einer unglaublich ambivalenten Darstellung spielerisch auch als Purpur präsentiert? Da war nichts erkennbar von der Virtuosität vergangener Auftritte. Meine Ausbeute an brauchbaren Fotos ist gleich Null. Natur, du wirst sehr an dir arbeiten müssen.

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Ich hatte diese Szene anders in Erinnerung...



Absolut brillant wäre es, wenn Tarkin zum Schluß in einen Teppich beißen würde. Angeblich hat das ja damals dieser Landschaftsmaler getan...
(via uniquedaily)

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In intensiver Zusammenarbeit...












...haben die Brennenden Buchstaben und Kueperpunk gemeinsam diese Pizza hergestellt. Ich würde sie, ohne zu zögern, als Meisterwerk bezeichnen. Literatur für auf die Zunge :-).
Und Lesungen gibt`s bald auch wieder.

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Ein Bild das defintiv in dieses Blog gehört...

Die Eifel hat einen Problempanther...













Ja ist denn heut schon Sommerloch, fragt man sich in diesem grauen November. Angeblich schleicht ein ausgewachsener Panther durch die Wälder um Aachen. Zuerst sei er in Belgien beobachtet worden, hat dann aber doch Deutschland als neue Heimat vorgezogen. Spaziergänger haben die Miezekatze beim Überqueren eines Feldweges gefilmt. Der mediale Hype kam schnell und mittlerweile hat Eins Live die Raubkatze auf den Namen Djonny Bondjorno getauft. Immerhin besser als Bon Jovi. Ich bleibe da eher skeptisch. Vergleicht man die Katze auf dem Bild mit der Treckerspur, wäre das Tierchen eher ein kleinwüchsiger Vertreter seiner Art. Nicht dass ich was dagegen hätte, wenn sich in Deutschland Großkatzen ansiedeln. Aber sollte dieser Panther wirklich einer sein, sind seine Zukunftsaussichten ziemlich bescheiden. Deutschland ballert nämlich bestimmt nicht nur auf Problembären, sondern auch auf Problemkatzen. Und auch Elch Knutschi starb eines unnatürlichen Todes. Hierzulande hat man offensichtlich ein Problem damit, wenn jemand oder etwas einfach so lebt, wie es seiner Natur entspricht. Also lieber Djonny Bondjorno. Falls du bist, was alle glauben wollen, sieh zu, dass du dich ganz schnell auf den Rückweg nach Belgien machst und das auf jeden Fall ohne Umweg über Bayern! Ich drücke dir die Daumen.
Mehr Infos hier...

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Samstag, November 07, 2009

Die Netzeitung gibt es nur noch bis zum Ende des Jahres

Im nächsten Jahr soll sich dann an dieser Stelle ein "automatisiertes Nachrichtenportal" befinden. Mit anderen Worten: Es wird keine journalistische Recherche mehr stattfinden, stattdessen stellen Bots sinnlose Textfragmente zusammen, wobei ich befürchte, dass die dabei enstehende Mischung vor allem von Werbung durchsetzt sein wird. Das ist natürlich nur eine Vermutung. Das Presse- und Medienhauses Berlin führt natürlich wirtschaftliche Gründe für die Einstellung des Nachrichtenmagazins an. Oh wie wundervoll doch unsere Wirtschaftskrise ist. Dabei hat man den Eindruck, dass Geld genug vorhanden ist. Nur befindet sich das seltsamerweise immer nur in den Händen einiger (Nicht von uns-)Auserwählter. So kann die Sache nicht funktionieren. Grundregel Nummer Eins bei Wirtschaftskrisen: Keine Firmenschließungen, keine Entlassungen. Denn wer keinen Job mehr hat, der kauft auch nichts mehr und das kann kaum zu einer Verbesserung der Wirtschaftslage beitragen.
Mir wird sie fehlen, die "Netzeitung". Sie gehört zu meinem täglichen Online-Routine-Rundblick und insbesondere ihren Blogblick fand ich amüsant. Das beruhte wohl auf Gegenseitigkeit, denn zuweilen zitierte man mich dort.
Ist wirklich ne Schande.
Mehr zum Thema in der "Netzeitung"...

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Donnerstag, November 05, 2009

Die Steampunk Ausstellung in Oxford...

Den will ich haben...



Auch wenn er mich an einen Gangsta Rapper erinnert, der vor Coolness kaum noch gehen kann. Mehr Infos über "Giger" hier...
(via Schockwellenreiter)

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Mittwoch, November 04, 2009

Der Doktor schreibt über "Wachstum"...

Ja genau, Wachstum. Wachstum ist das, wofür sich der kleine Mann am Fließband den Rücken krumm malocht, bis er umkippt. Wachstum ist das, was unseren Wirtschaftsbossen eine Beule in die Hose zaubert und uns suggeriert, es würde aufwärts gehen. Aber aufwärts geht es nur auf den Konten einiger weniger und das sind prinzipiell die, die nichts dafür leisten, außer eine dicke Lippe zu riskieren und anderen zu sagen, was sie tun sollen. Redet man vom Wachstum, will man uns glauben machen, am fernen rosafarbenen Horizont wartet der Wohlstand für jeden. Du musst nur hart genug dafür arbeiten - damit WIR die Früchte DEINER Arbeit ernten können. Steht es mit dem Wachstum gerade nicht so toll, ist das die Begründung dafür, uns in die Tasche zu langen, unsere Gehälter zu kürzen, uns vielleicht auch mal gar nichts zu bezahlen, uns am besten von vornherein umsonst arbeiten zu lassen oder uns gleich ganz aus dem System auszusortieren.
Ich sehe die Sache allerdings eher so und bin damit bestimmt nicht allein:
Wir sind nicht hier, um für geldgeile Profiteure irgendeine abstrake Gottheit namens Wachstum aus voller Lunge aufzupusten, bis wir selbst tot umfallen, nein wir sind hier, um unser Ding zu machen, unser Leben zu leben und zu genießen. Mich interessiert kein Wirtschaftswachstum, mich interessiert meine persönliche Entwicklung und das, was ich hinterlassen kann. Und das soll nicht einfach nur eine steil nach oben ragende phallische Konjunkturkurve sein, an der sich irgendein viagrafressender Sesselfurzer hinter einem Mahagonischreibtisch aufgeilen kann. Ich habe bessers zu tun und das gilt wohl auch für den Rest der Weltbevölkerung.
Der Doktor hatte gestern wohl einen miesen Tag und das hat ihn dazu gebracht, über genau dieses Wachstum zu schreiben. Herausgekommen ist ein wunderbar emotionaler Text wie ein ausgestreckter Mittelfinger in Richtung Wirtschaftsbosse. Haste schön geschrieben, Doktor und ganz ehrlich, mir gefällt, dass du so oft "verf..." schreibst. Ham 'se verdient, die Wachstumsarschlöcher.

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Schon seltsam: Opels grandioser Rettung kurz vor der Wahl...

...findet nach der Wahl ganz unerwartet doch nicht statt. Und das ausgerechnet nachdem unsere Angie den Amis gerade den A..., ähm, ich meine ihre Aufwartung gemacht hat. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Einer wie ich zum Beispiel. Falls irgendjemand dumm genug war, sein Kreuzchen bei Finsterschwarz oder Sekretgelb zu machen hier noch die Information: Alle an den kleinen Mann gerichteten Versprechungen werden sich genau so schnell in Nichts auflösen wie die sowieso von Anfang an eher dubiose Pseudorettung von Opel. Mir tut`s für die Bochumer leid, denn der Riese reißt viele mit sich in den Untergang. Und es kotzt mich an, wenn Leute, die verzichten wollen auch noch einen Tritt in den Arsch bekommen. Irgendwas läuft hier in Deutschland ziemlich falsch.

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Steampunk Riot Cop...






















So stellte man sich 1924 im Science and Invention Magazin die Bekämpfung von Aufständen vor. Man beachte die praktische Ich-Prügel-Dir-Vernunft-Ein-Vorrichtung am rechten Arm und die eigenwillige Montierung der Tränengasdüse. Irgendwie habe ich gerade die Befürchtung, jemand könnte auf die Idee kommen, das Ding verspätet in Betrieb zu nehmen...

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Dienstag, November 03, 2009

Endlich: Der Big Ben auf Twitter ...






















Mit anderen Worten: Twittert doch bitte nicht jeden Scheiß !!!

(via BitsandPieces)

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